Eine Außenbeleuchtung dient nicht nur der Optik, sondern in erster Linie der Sicherheit. Hier sind zwei Aspekte wichtig: einerseits der Schutz vor Eindringlingen, denn „dunkle Gestalten“ scheuen bekanntlich das Licht, anderseits natürlich die eigene Sicherheit vor Stolperfallen, wenn Sie bei Dunkelheit nach Hause kommen. Wer von uns hat nicht schon im Dunklen nach einem Schlüsselloch gesucht. Auch hier ist eine automatische Beleuchtung ein Segen.
Einen praktischen Wert hat die Außenbeleuchtung allerdings nur dann, wenn Sie nicht erst von innen eingeschaltet werden muss, sondern bei Bedarf automatisch für Helligkeit sorgt. Hierzu dienen Bewegungs- oder Annäherungsschalter. Sie reagieren auf Bewegungen in ihrem Erfassungsbereich und schalten den Leuchtkörper ein.
Dummerweise kann der Bewegungsschalter nicht erkennen, wer oder was sich in seinem Erfassungsbereich bewegt. So kann auch eine streunende Katze den Schalter auslösen. Dagegen ist nichts zu machen, allerdings können Sie dem Gerät einige „Anweisungen“ geben:
Zunächst können Sie den Erfassungsbereich so begrenzen, dass nicht schon jeder harmlose Passant auf dem nahen Bürgersteig die
Beleuchtung auslöst. Hierzu lässt sich das „Auge“ des Bewegungsmelders vertikal schwenken. Der horizontale Winkel kann – je nach Gerätetyp – ebenfalls begrenzt werden, durch Einstellung oder durch Einsätze. Genaueres steht in der Beschreibung.
Auch die Einstellung des Dämmerungsschalters ist wichtig. Schließlich macht es keinen Sinn, wenn der Melder schon bei Helligkeit auslöst. Ebenso sollte die Beleuchtungsdauer begrenzt werden. Wenn Sie beim Heimkommen einmal sicher im Haus sind, benötigen Sie keine Beleuchtung mehr.
Ein wenig Geduld wird es brauchen, bis Sie durch Probieren die richtigen Einstellungen gefunden haben. Aber es lohnt sich. Eine Außenbeleuchtung mit richtig eingestelltem Bewegungsmelder ist eine Bereicherung.