Leistungsverhältnis verschiedener Lichtquellen
Neue Beleuchtungstechnologien erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dabei sind manche Lichtquellen effektiver und umweltfreundlicher als andere. Inzwischen hat sich sogar die Politik eingeschaltet und ein schrittweises Verbot für die alten Glühbirnen ausgesprochen. Doch die EU sieht Energiesparlampen inzwischen als ausreichend entwickelt an um die klassischen Glühbirnen nach und nach zu ersetzen. Die Leistungsdaten der verschiedenen Leuchtmittel zeigen dass diese Meinung nicht unbegründet ist. Eine 100 W Glühbirne erzeugt 12 Lumen pro Watt (Lumen ist der Kennwert der Lichtleistung einer Glühbirne). Diesen Wert erreicht sie aber nur bei hohen Wattzahlen, bei einer niedrigeren Wattzahl liegt die Lichtleistung sogar noch unter den oben genannten 12 Lumen/Watt. Zum Vergleich, eine gängige Energiesparlampen erzeugt durchschnittlich ca. 55 Lumen/Watt und ist damit fast 5 mal so effektiv wie eine Glühbirne. Zusätzlich hat eine ESL eine deutlich höhere Betriebsdauer. Allerdings haben Energiesparlampen auch entscheidende Nachteile, sie werden immer noch mit Quecksilber gefertigt, d.h.: wenn eine Energiesparlampe zu Bruch geht setzt diese Quecksilber frei und ist somit eine Gefahr für Verbraucher und die Umwelt. Manche Kritiker kritisieren auch die Farbtemperatur der Energiesparlampen und die Leuchtfrequenz.
Diese Contra Punkte versprechen Leuchtdioden zu beheben. Diese noch relativ neue Technik wird nicht mit Quecksilber gefertigt, hat beliebig auswählbare Leuchtfarben und mit jedem Jahr der Entwicklung immer effektiver. Eine durchschnittliche LED strahlt 60 Lumen/Watt hell. Inzwischen sind auch Leuchtdioden mit 93 Lumen/Watt erhältlich. Im Labor wurden sogar Helligkeitswerte von 232 Lumen pro Watt erreicht ein Wert, ein Wert der vor Jahren noch als unerreichbar erklärt wurd. |