Wie alle Dinge in der Welt unterliegen auch die von den Menschen geschaffenen urbanen Landschaften stetem Wandel. Anfang des 20. Jahrhunderts kam es durchaus vor, dass neben Wohnhäusern Fabriken und ähnliche gewerbliche Gebäude im Stadtkern konzentriert waren. Später wurde dazu übergegangen, die Produktionsstätten in die Außenbezirke zu verlagern, um die Lebensqualität für die Bewohner zu steigern. Der heutige Trend zeigt eine Konzentration einige Kilometer entfernt vom Zentrum in sogenannten Industrieparks oder Gewerbegebieten. Dafür sind in den letzten Jahren vielerorts zum Beispiel ehemalige Kasernengelände für Wohnsiedlungen erschlossen worden. Das erfordert natürlich auch die Installation von Straßenleuchten, damit in den Nachtstunden eine gute Orientierung für Anwohner und Passanten möglich ist. In den meisten Fällen reicht die Beleuchtung im öffentlichen Bereich aber nicht für das eigene Grundstück aus, so dass Lampen in kleinerer Dimension nachgerüstet werden müssen. Dafür ist jeder Haus- und Grundstücksbesitzer selbst zuständig. Dies kann geschehen, indem der Weg vom Tor zum Haus mit Spotleuchten gesäumt wird oder wie vielerorts zu finden, der
Standbriefkasten mit Außenleuchte versehen, im Vorgarten platziert ist. Licht ist eben nicht einfach nur ein wichtiges Mittel, um in der Dunkelheit zu sehen, sondern es ist ebenso bedeutsam für unser körperliches Wohlbefinden. Mit farbigen Gläsern oder einer Blende aus Milchglas können verschiedene Wärmestufen von Licht ausgestrahlt werden. So kann unterstützend auf den momentanen Gemütszustand eingewirkt und längerfristig eine positive Grundstimmung erzeugt werden.